EmpowHER @desired.de!

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

heute ist mein Artikel auf der Seite des Onlinemagazins desired live gegangen.

Ihr erinnert euch bestimmt noch an die diesjährige Kampagne mit AktionMensch zum Thema „Soziales Engagement“, den Gedanken nimmt desired nochmal auf und erzählt meine Geschichte.

Den ganzen Artikel findet ihr unter folgendem Link:

https://www.desired.de/lifestyle/daniela-moechte-vorbild-fuer-andere-menschen-mit-behinderung-sein/

Neben dem Onlinebeitrag wird desired zudem eine Woche lang ein Bild von mir, zusammen mit einer kurzen Info zu meinem Engagement, auf den Stroer Public Video Screens deutschlandweit laufen lassen.

Die Infoscreens findet ihr in vielen U-/S-Bahnstationen und falls ihr mich entdeckt, würde ich mich MEGA freuen, wenn ihr mir kurz Bescheid gebt, wo ihr mich gesehen habt! 🙂

Lieben Dank für eure Unterstützung und soviel sei schon mal verraten: Das war nicht das letzte tolle Projekt für dieses Jahr!

Mein persönliches Highlight kommt noch – save the best for last! 😀

Das passende Cover für deine Beinprothese!

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Du läufst an einem Spiegel vorbei…

Was siehst du?

Viele Amputees haben nach der Amputation erstmal Probleme damit ihren veränderten Körper zu akzeptieren. Sie müssen sich mit ihrem neuen Erscheinungsbild anfreunden und die Blicke der Leute aushalten.

Kommt dann die Prothese, ist es für Viele der erste Schritt zurück zur Normalität, aber dennoch verstecken sie die Beinprothese lieber. Man entspricht nicht mehr der gängigen Norm.

Was ist die Lösung?

Lange Hosen tragen? Auch im Sommer bei 30 Grad und mehr?

In der heutigen Zeit gibt es viele Möglichkeiten seine Beinprothese zu verschönern und das kann helfen, sich mit der neuen Situation schneller zu arrangieren.

Man kann seinen Schaft mit dem Motiv der Lieblingsband oder des Lieblingsvereins bedrucken lassen, es gibt Schaumstoff- oder Silikonkosmetik, um die Prothese in Form und Farbe möglichst dem ursprünglichen Bein nachzuempfinden.

Viele Fragen mich, ob ich von Anfang an so selbstverständlich meine Beinprothesen gezeigt habe. Die Antwort ist ganz klar: „Auf gar keinen Fall!“

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Das WIR gewinnt! @Aktion Mensch

© Aktion Mensch Kampagne: Peer-Projekt als soziales Engagement

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

letzte Woche ist mein Beitrag zur aktuellen Kampagne von Aktion Mensch live gegangen!

Ich freue mich sehr, dass ich auch dieses Jahr wieder für die gemeinsame Kooperation angefragt wurde und ein Fotoshooting stattfand. Dieses Jahr stand ich aber nicht allein vor der Kamera, sondern mit der lieben Jana!

Jana durfte ich vor ziemlich genau einem Jahr in meiner Funktion als Peer-Beraterin in Münchner Krankenhäusern kennenlernen.

Was ist ein Peer?

Ich habe euch schon öfters über das Projekt „Peers im Krankenhaus“ berichtet, bei dem ich mich ehrenamtlich engagiere. Ein Peer ist ein Betroffener, also in meinem Fall Jemand mit Beinamputation, der von den Krankenhäusern gerufen wird, wenn bei Patienten eine Amputation geplant ist.

Wenn der Patient das Gespräch auch gerne möchte, komme ich in der Regel im Krankenhaus vorbei und beantworte, auf Basis meiner eigenen Erfahrungen, die Fragen der Patienten zu den Themen Amputation und Prothesenversorgung.

Bei den meisten Patienten hat das einen solch positiven Effekt, dass sie mit weniger Ängsten in die Zukunft nach der Amputation blicken. Mit einigen Patienten bleibt der Kontakt auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bestehen, so wie in diesem Fall mit Jana.

Jana hat seit 17 Jahren eine Immunerkrankung (Panateriitis nodosa), welche eine doppelseitige Thrombose verursachte und leider zu einer beidseitigen Unterschenkelamputation führte.

Den aktuellen Artikel inkl. der neuen Bilder mit Janas und meinem Input zum Thema „Soziales Engagement“ findet ihr unter folgendem Link auf der Aktion Mensch homepage:

https://www.aktion-mensch.de/menschen-und-geschichten/aus-dem-leben/vorbilder-menschen-mit-behinderung.html

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Behinderte als Arbeitnehmer? Nein Danke!

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Wer von euch war schon mal länger arbeitslos, obwohl ihr eigentlich gerne einer Beschäftigung nachgehen wolltet?

Was für ein Gefühl war es Absage um Absage zu erhalten?

Wie ist die Lage für Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt?

Menschen mit Behinderung suchen in der Regel doppelt so lange nach einem neuen Job, als Menschen ohne Behinderung, obwohl sie oft gleichwertig oder besser ausgebildet sind.

Es gibt zwar die sogenannte Ausgleichsausgabe, die Unternehmen ab 20 Mitarbeiter zahlen müssen, wenn sie die festgelegte Quote von behinderten Mitarbeitern nicht erfüllen, allerdings nehmen es doch viele Unternehmen lieber in Kauf das Geld zu zahlen, als mehr Menschen mit Behinderung einzustellen.

Warum ist das so?

Ein kleines Bsp. aus dem Alltag, das ich selbst so kürzlich erlebt habe.

Freitagabend: Eine Freundin von mir hat einen Mädlsabend organisiert in größerer Runde beim Italiener und ausser der Gastgeberin kenne ich sonst Keine. Ich sitze gegenüber von 2 Mädls und beim Smalltalk kommt irgendwann das Thema auf den Job. Beide sind im Personalwesen ihres jeweiligen Unternehmens tätig und die eine erzählt dann, dass sich bei ihr ein Bewerber vorgestellt hatte der blind war. Da die ausgeschriebene Stelle beinhaltete, dass man mit dem Dienstwagen zu anderen Unternehmen fährt und dort Maschinen auf Fehler überprüfen sollte, war der Kandidat für den Job nicht geeignet. Sie erzählte dann weiter, dass der blinde Bewerber nach der Absage vor Gericht gezogen wäre und versucht hätte hier eine finanzielle Entschädigung zu erstreiten. Da erzählt die Andere, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat und es wohl „einschlägige schwarze Schafe“ gibt unter den behinderten Bewerbern, die sich nur bewerben, um im Anschluss einen Formfehler im Bewerbungsprozess zu finden und dann eine Klage anzustreben.

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Neue eurocom Broschüre zum Thema Amputation

Hallo liebe Amputees,

eine kurze Info, dass ihr ab sofort die neue Broschüre „Beinamputation- wie geht es weiter?“ (Ratgeber für Patienten) kostenlos bestellen könnt.

Ebenso gibt es eine neue kostenlose Neuauflage von „Recht und Anspruch auf Prothesenversorgung“.

Beide Broschüren könnt ihr unter folgendem Link bestellen oder als PDF herunterladen:

www.eurocom-info.de

 Betroffene und ihre Angehörigen erfahren hier, welche Amputationsarten es gibt, wie es nach einer Amputation weitergeht, wie die Rehabilitation ablaufen sollte und welche Prothesen und Passteile für eine Versorgung infrage kommen.

Informationen zur Bewältigung des Alltags und Erfahrungsberichte von Menschen, die ihr Leben mit Prothese meistern sind ebenfalls enthalten. Zudem eine Übersicht der Kontaktdaten von Rehakliniken und Selbsthilfegruppen.

Neues Interview mit der Viactiv Krankenkasse!

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

nachdem uns in den letzten Monaten überwiegend die Gesundheitslage in unserem Land und weltweit beschäftigt hat, habe ich entsprechend das ein oder andere versprochene Projekt aufschieben müssen.

Umso mehr freue ich mich, dass im Juni mein Artikel zum Thema Endo-Exo in der „amputee“ abgedruckt wurde und diesen Monat mein Interview mit meiner Krankenkasse, online und im Mitgliedermagazin, zu finden ist.

Sommerausgabe VIACTIV Kundenzeitung

Auch hier habe ich wieder die Chance genutzt über das Peer-Projekt zu sprechen und hoffe, dass ich im Oktober meinen Fachvortrag zum Thema „Peers im Krankenhaus“ im Klinikum Bogenhausen nachholen kann.

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Amputees erzählen: Ist Endo-Exo Versorgung die Lösung?

 

Endo-Exo Prothesenversorgung

Immer wieder taucht das Thema Endo-Exo Prothesenversorgung in den Facebookgruppen der Amputees auf. Diese Art der Prothesenversorgung kommt ohne Schaft aus, denn hier wird ein Implantat im noch vorhandenen Knochen eingesetzt, welches dann die Verbindung zur Prothese darstellt. Immer mehr Anwender interessieren sich für diese Art der Versorgung. Wer Probleme hat mit herkömmlichen Schäften, wg. Schwitzen oder offenen Stellen, für den kann Endo-Exo eine dauerhafte Lösung sein.

Vereinfacht gesagt, besteht die Endo-Exo-Prothese aus zwei Teilen:

1) Ein Endosystemteil, das in den Knochen fest implantiert wird und mit diesem verwächst (Osseointegration).

2) Ein Exosystemteil, an das die Prothesenbauteile wie Kniegelenk oder sonstige Anschlussteile angeschlossen werden.

Endo

Durch diese Endo-Exo-Beinprothese verläuft die Kraftübertragung wieder so, wie es die Natur vorgesehen hat: über den Knochen. Das bedeutet maximale Mobilität und ein sicheres, harmonisches Gangbild ohne die störenden Randbereiche eines Prothesenschaftes.

WAS SIND DIE VORTEILE EINER OSSEOINTEGRATION?

Für Patienten mit Amputation bietet die Osseointegration gegenüber der Schaft-Prothese eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Mehr Beweglichkeit
  • Präzise Führung der Prothese
  • Mehr Aktivität
  • Größerer Tragekomfort u.a. auch beim Sitzen
  • Einfache Handhabung
  • Volumenschwankungen des Stumpfes haben keine Auswirkung
  • Direkte Verbindung zum Körper ohne Schaft

WAS KÖNNEN NACHTEILE EINER OSSEOINTEGRATION SEIN?

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Perspektivenwechel mit Angelika Trabert

Angelika Trabert mit Pferd

Über Social Media bin ich auf eine weitere Powerfrau aufmerksam geworden und verfolge seitdem fleissig ihre Auftritte als erfolgreiche Dressurreiterin, ihr ehrenamtliches Engagement als Ärztin in Westafrika, als Repräsentantin der deutschen Parasports für die olympischen Spiele 2020 in Tokio und vieles mehr. Dabei rückt die Tatsache, dass Angelika ohne Beine unterwegs ist absolut in den Hintergrund.

Ich freue mich sehr, dass sie sich bereiterklärt hat beim Perspektivenwechsel teilzunehmen und viele spannende Einblicke in ihr Leben zu geben:

1) Was ist der Hintergrund, dass du auf Hilfsmittel angewiesen bist?

Ich wurde 1967 geboren und irgendwie kam der Bausatz unvollständig an, ohne Beine. Ich war vom Umtausch ausgeschlossen und so bereitete ich meinen Eltern sicherlich am Anfang einiges an Kopfzerbrechen und Sorgen. Wussten sie doch nicht inwiefern ich selbständig werden würde und wie es mit einer Ausbildung oder aber auch mit einem Studium und überhaupt der Schule klappen würde.

2) Was war die größte Herausforderung für dich?

Für mich war es das Normalste der Welt, zumindest als Kind . Ich habe alles gemacht was ich machen wollte und zum Glück habe und hatte ich Eltern, genauso wie Verwandte die mich immer, wo sie nur konnten, gefördert und gefordert haben. Dies ist sicherlich eine der wichtigsten Voraussetzungen um nachher ein selbständiger Mensch zu werden.

In der Pubertät wurde es dann für mich schwieriger , denn Einiges konnte ich nicht genau so mitmachen wie z. B. tanzen gehen oder auch Skifahren, zumindest dachte ich das damals! Mein Vater hat mir zum wiederholten Male gezeigt, dass das nicht stimmt in dem er so lange herum telefoniert hat, bis er eine Möglichkeit für mich gefunden hatte. Der Parasport war noch in den Kinderschuhen und wir waren sehr glücklich in Tübingen jemanden zu finden, der uns einen umgebauten Mono Ski , Marke Eigenbau, auslieh. Mit ihm ging es nach Zell am See, wo mir ein Kriegsveteran, beidseits Oberschenkelexartikuliert, das Skifahren beibrachte .

Wieder einmal war eigentlich das allergrößte Problem die Unflexibilität der Menschen ohne Handicap, die sich dies einfach nicht vorstellen konnten und mich deshalb lieber erst einmal gar nicht mit dem Lift mitnehmen wollten . Der Beharrlichkeit meines Vaters war es damals zu verdanken, dass dies letztendlich doch glückte und ich zu einem recht ordentlichen Skifahrer wurde.

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Stiftung Red Line bietet Hilfe für Amputees!

Handprothese

Über meinen Blog hat mich eine Anfrage erreicht, welche ich gern mit euch teilen möchte, vielleicht kann Jemand von euch davon profitieren!

Die privat finanzierte Stiftung RED LINE wurde gegründet, um Patienten nach einem Gliedmassenverlust wieder zurück zu Bewegung und Mobilität zu verhelfen. Nebst körperlicher und psychischer Belastung, kann eine Amputation auch finanzielle Schwierigkeiten nach sich ziehen. Die Stiftung möchte die Betroffenen unterstützen, mit diesen Problemen umzugehen und ihnen dabei helfen, in ein möglichst normales Leben zurückzukehren.

Mission

Die Mission von RED LINE ist den Menschen, die obere oder untere Gliedmaße(-n) verloren haben, zu helfen, um das Lebensniveau zu erhöhen und die Mobilität wiederzukriegen.
Der Zweck der Foundation ist Menschen mit Amputationen im Prozess der Rehabilitation und Prothetik zu unterstützen.
Im Bereich der Prothetik werden grosse Fortschritte gemacht und moderne Technologien ermöglichen es, die verlorene Mobilität weitgehend zurückzuerlangen. Leider kann sich nicht jeder Patient teure innovative Prothesen und eine hochwertige medizinische Versorgung leisten- hier kann RED LINE helfen! Die Stiftung versucht den betroffenen Patienten die effektivsten Massnahmen anzubieten, um sie wieder in ein möglichst normales Leben zurückzuführen.

WIE KÖNNEN WIR HELFEN

Die Prothesenversorgung muss auf den individuellen Amputationsfall abgestimmt sein. Medizinische Experten stehen den Patienten mit eingeschränkter Mobilität in allen Phasen der Prothesenversorgung zur Seite. Die Stiftung arbeitet mit den besten europäischen Kliniken und den weltweit führenden Herstellern von prothetischen und orthopädischen Produkten zusammen. Sie erstellen für jeden Patienten einen individuellen Rehabilitationsplan. RED LINE hilft bestmöglichst dabei, die verlorene Mobilität weitgehend zurückzuerlangen.
Die Stiftung ist in der Schweiz ansässig, unterstützt aber auch Menschen in Deutschland.
Solltet ihr Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder ihr kennt Jemand der Unterstützung benötigt, dann nehmt gerne direkt Kontakt auf:
Claridenstrasse 25
8002 Zürich
+41 79 925 4600
info@redlinefoundation.ch

Mein Podcast-Talk in der Prothesengemeinschaft!

Perspektivenwechsel mit Prothesen

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

erst einmal möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr so fleißig meinen Blog lest, mich unterstützt und möchte diejenigen herzlich willkommen heißen die neu dazugekommen sind.

Einige von euch sind sicher durch APT und die Prothesengemeinschaft auf mich aufmerksam geworden. Ende letzten Jahres durfte ich meine Geschichte und wie ich zum Projekt „Peers im Krankenhaus“ gekommen bin, in einer Podcastfolge erzählen.

Ich gebe hier einige sehr persönliche Einblicke wie es mir damals nach meiner eigenen Amputation ging, was mir geholfen hat und warum mir mein Ehrenamt so wichtig ist. Über meinen Blog hinaus versuche ich das PiK-Projekt so bekannt wie möglich zu machen, um es für viele Patienten zugänglich zu machen. Daher habe ich die Anfrage natürlich gerne angenommen und darüber erzählt in der Prothesengemeinschaft. Weiterlesen „Mein Podcast-Talk in der Prothesengemeinschaft!“