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Das WIR gewinnt! @Aktion Mensch

© Aktion Mensch Kampagne: Peer-Projekt als soziales Engagement

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

letzte Woche ist mein Beitrag zur aktuellen Kampagne von Aktion Mensch live gegangen!

Ich freue mich sehr, dass ich auch dieses Jahr wieder für die gemeinsame Kooperation angefragt wurde und ein Fotoshooting stattfand. Dieses Jahr stand ich aber nicht allein vor der Kamera, sondern mit der lieben Jana!

Jana durfte ich vor ziemlich genau einem Jahr in meiner Funktion als Peer-Beraterin in Münchner Krankenhäusern kennenlernen.

Was ist ein Peer?

Ich habe euch schon öfters über das Projekt „Peers im Krankenhaus“ berichtet, bei dem ich mich ehrenamtlich engagiere. Ein Peer ist ein Betroffener, also in meinem Fall Jemand mit Beinamputation, der von den Krankenhäusern gerufen wird, wenn bei Patienten eine Amputation geplant ist.

Wenn der Patient das Gespräch auch gerne möchte, komme ich in der Regel im Krankenhaus vorbei und beantworte, auf Basis meiner eigenen Erfahrungen, die Fragen der Patienten zu den Themen Amputation und Prothesenversorgung.

Bei den meisten Patienten hat das einen solch positiven Effekt, dass sie mit weniger Ängsten in die Zukunft nach der Amputation blicken. Mit einigen Patienten bleibt der Kontakt auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus bestehen, so wie in diesem Fall mit Jana.

Jana hat seit 17 Jahren eine Immunerkrankung (Panateriitis nodosa), welche eine doppelseitige Thrombose verursachte und leider zu einer beidseitigen Unterschenkelamputation führte.

Den aktuellen Artikel inkl. der neuen Bilder mit Janas und meinem Input zum Thema „Soziales Engagement“ findet ihr unter folgendem Link auf der Aktion Mensch homepage:

https://www.aktion-mensch.de/menschen-und-geschichten/aus-dem-leben/vorbilder-menschen-mit-behinderung.html

Weshalb denke ich, dass dieses Engagement so wichtig ist?

Jeder von uns kann von jetzt auf gleich unverschuldet in eine Situation geraten in der man auf Hilfe angewiesen ist. Ich hatte das große Glück viel Hilfsbereitschaft und Unterstützung zu erfahren, als ich selbst in einer Notlage war. Ich habe aber auch in vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen erfahren, dass nicht Jeder ein soziales Netzwerk hat, durch das er aufgefangen wird. Daher ist es umso wichtiger, dass es Menschen gibt die ehrenamtlich Hilfe anbieten.

Ich habe mich auch schon vor meiner eigenen Behinderung sozial engagiert, weil es mir wichtig ist, dass man seinen Teil in der Gesellschaft beiträgt, dass kann z. B. durch ein Ehrenamt sein.

Was habe ich während meinem Engagement gelernt?

Mich und meine Sicht der Dinge nicht in den Vordergrund zu stellen. Zu versuchen die Perspektive zu wechseln und (persönliche) Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, denn es gibt nicht die „eine“ Wahrheit.

Ich glaube daran, dass jeder Mensch die Fähigkeit hat, die Lösung für seine persönlichen Herausforderungen zu finden. Als Peer unterstütze ich den Patienten dabei bestmöglich und zeige verschiedene Optionen auf, die Entscheidungen treffen die Patienten aber immer selbst.

Zudem hat mir mein Engagement gezeigt, dass man sich abgrenzen können muss, denn manche Lebensgeschichten sind sehr berührend. Dafür ist es wichtig mit sich und seiner eigenen Geschichte im reinen zu sein, erst dann hat man die Kraft Anderen beizustehen.

Wie kann man herausfinden, was das passende Engagement für einen selbst ist?

Es gibt Anlaufstellen im Internet oder Messen auf denen man sich über ehrenamtliche Tätigkeiten informieren kann. Oder man sucht Kontakt zu Jemandem der sich bereits in einem Bereich engagiert für den man sich interessiert.

Was bringt mir ein Ehrenamt?

Ein Ehrenamt ist auch eine Chance sich selbst noch besser kennenzulernen und neue Seiten an sich zu entdecken. Mein Ehrenamt hat zum Beispiel dazu geführt, dass ich eine berufsbegleitende Fortbildung zum Systemischen Coach begonnen und mich für einen Job- und Branchenwechsel entschieden habe. Ich habe gemerkt, dass sich meine Bedürfnisse und Wertevorstellungen in den letzten Jahren verändert haben und sich das auch auf meine weitere berufliche Laufbahn auswirkt.

Wenn ihr noch mehr Infos zum Thema „Peers im Krankenhaus“ haben möchtet, schaut euch gerne das Video der SHG Berlin-Brandenburg an:

Im November findet die nächste Peer-Schulung in Berlin statt- freue mich darauf den ein oder anderen von euch dort (wieder) zu sehen!

Erzählt mir gerne von eurem Engagement! Oder vielleicht habt ihr euch noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt?

Freue mich auf euer Feedback und schaut gerne auf Instagram vorbei für mehr Infos unter carbon_ela!

Behinderte als Arbeitnehmer? Nein Danke!

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Wer von euch war schon mal länger arbeitslos, obwohl ihr eigentlich gerne einer Beschäftigung nachgehen wolltet?

Was für ein Gefühl war es Absage um Absage zu erhalten?

Wie ist die Lage für Menschen mit Behinderung auf dem deutschen Arbeitsmarkt?

Menschen mit Behinderung suchen in der Regel doppelt so lange nach einem neuen Job, als Menschen ohne Behinderung, obwohl sie oft gleichwertig oder besser ausgebildet sind.

Es gibt zwar die sogenannte Ausgleichsausgabe, die Unternehmen ab 20 Mitarbeiter zahlen müssen, wenn sie die festgelegte Quote von behinderten Mitarbeitern nicht erfüllen, allerdings nehmen es doch viele Unternehmen lieber in Kauf das Geld zu zahlen, als mehr Menschen mit Behinderung einzustellen.

Warum ist das so?

Ein kleines Bsp. aus dem Alltag, das ich selbst so kürzlich erlebt habe.

Freitagabend: Eine Freundin von mir hat einen Mädlsabend organisiert in größerer Runde beim Italiener und ausser der Gastgeberin kenne ich sonst Keine. Ich sitze gegenüber von 2 Mädls und beim Smalltalk kommt irgendwann das Thema auf den Job. Beide sind im Personalwesen ihres jeweiligen Unternehmens tätig und die eine erzählt dann, dass sich bei ihr ein Bewerber vorgestellt hatte der blind war. Da die ausgeschriebene Stelle beinhaltete, dass man mit dem Dienstwagen zu anderen Unternehmen fährt und dort Maschinen auf Fehler überprüfen sollte, war der Kandidat für den Job nicht geeignet. Sie erzählte dann weiter, dass der blinde Bewerber nach der Absage vor Gericht gezogen wäre und versucht hätte hier eine finanzielle Entschädigung zu erstreiten. Da erzählt die Andere, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht hat und es wohl „einschlägige schwarze Schafe“ gibt unter den behinderten Bewerbern, die sich nur bewerben, um im Anschluss einen Formfehler im Bewerbungsprozess zu finden und dann eine Klage anzustreben.

Weiterlesen „Behinderte als Arbeitnehmer? Nein Danke!“

Neue eurocom Broschüre zum Thema Amputation

Hallo liebe Amputees,

eine kurze Info, dass ihr ab sofort die neue Broschüre „Beinamputation- wie geht es weiter?“ (Ratgeber für Patienten) kostenlos bestellen könnt.

Ebenso gibt es eine neue kostenlose Neuauflage von „Recht und Anspruch auf Prothesenversorgung“.

Beide Broschüren könnt ihr unter folgendem Link bestellen oder als PDF herunterladen:

www.eurocom-info.de

 Betroffene und ihre Angehörigen erfahren hier, welche Amputationsarten es gibt, wie es nach einer Amputation weitergeht, wie die Rehabilitation ablaufen sollte und welche Prothesen und Passteile für eine Versorgung infrage kommen.

Informationen zur Bewältigung des Alltags und Erfahrungsberichte von Menschen, die ihr Leben mit Prothese meistern sind ebenfalls enthalten. Zudem eine Übersicht der Kontaktdaten von Rehakliniken und Selbsthilfegruppen.

Neues Interview mit der Viactiv Krankenkasse!

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

nachdem uns in den letzten Monaten überwiegend die Gesundheitslage in unserem Land und weltweit beschäftigt hat, habe ich entsprechend das ein oder andere versprochene Projekt aufschieben müssen.

Umso mehr freue ich mich, dass im Juni mein Artikel zum Thema Endo-Exo in der „amputee“ abgedruckt wurde und diesen Monat mein Interview mit meiner Krankenkasse, online und im Mitgliedermagazin, zu finden ist.

Sommerausgabe VIACTIV Kundenzeitung

Auch hier habe ich wieder die Chance genutzt über das Peer-Projekt zu sprechen und hoffe, dass ich im Oktober meinen Fachvortrag zum Thema „Peers im Krankenhaus“ im Klinikum Bogenhausen nachholen kann.

Dieses Jahr wird bereits die 7. Peer-Schulung im UKB Berlin stattfinden und ich drücke uns allen die Daumen, dass wir zusammen anstoßen und uns austauschen können (natürlich mit genügend Abstand und mit Maske, wenns sein muss) .

Ebenso hoffe ich, dass unser Buchprojekt dazu noch dieses Jahr realisiert wird. Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Wie geht es euch da draußen? Seid ihr nach den Ausgangsbeschränkungen bereit für neue (Schand-) Taten und habt Lust wieder Gas zu geben?

Freue mich darauf von euch zu hören!

Eure

CarbonEla

Amputees erzählen: Ist Endo-Exo Versorgung die Lösung?

 

Endo-Exo Prothesenversorgung

Immer wieder taucht das Thema Endo-Exo Prothesenversorgung in den Facebookgruppen der Amputees auf. Diese Art der Prothesenversorgung kommt ohne Schaft aus, denn hier wird ein Implantat im noch vorhandenen Knochen eingesetzt, welches dann die Verbindung zur Prothese darstellt. Immer mehr Anwender interessieren sich für diese Art der Versorgung. Wer Probleme hat mit herkömmlichen Schäften, wg. Schwitzen oder offenen Stellen, für den kann Endo-Exo eine dauerhafte Lösung sein.

Vereinfacht gesagt, besteht die Endo-Exo-Prothese aus zwei Teilen:

1) Ein Endosystemteil, das in den Knochen fest implantiert wird und mit diesem verwächst (Osseointegration).

2) Ein Exosystemteil, an das die Prothesenbauteile wie Kniegelenk oder sonstige Anschlussteile angeschlossen werden.

Endo

Durch diese Endo-Exo-Beinprothese verläuft die Kraftübertragung wieder so, wie es die Natur vorgesehen hat: über den Knochen. Das bedeutet maximale Mobilität und ein sicheres, harmonisches Gangbild ohne die störenden Randbereiche eines Prothesenschaftes.

WAS SIND DIE VORTEILE EINER OSSEOINTEGRATION?

Für Patienten mit Amputation bietet die Osseointegration gegenüber der Schaft-Prothese eine ganze Reihe von Vorteilen:

  • Mehr Beweglichkeit
  • Präzise Führung der Prothese
  • Mehr Aktivität
  • Größerer Tragekomfort u.a. auch beim Sitzen
  • Einfache Handhabung
  • Volumenschwankungen des Stumpfes haben keine Auswirkung
  • Direkte Verbindung zum Körper ohne Schaft

WAS KÖNNEN NACHTEILE EINER OSSEOINTEGRATION SEIN?

Als Nachteil gilt das tägliche mit Wasser und Seife zu reinigenden Stoma – also der Stelle, wo das Implantat aus der Haut tritt, um das Risiko einer Infektion zu minimieren. In der ersten Phase nach einer Endo-Exo-Versorgung können vereinzelt Muskelschmerzen auftreten, die in der Regel nach einiger Zeit wieder abklingen, wenn die Muskeln fitter und stärker werden.

Zwei Amputess die sich der Operation unterzogen haben, nehmen uns nachfolgend mit auf ihrem Weg bis zur Entscheidung für das Verfahren und wie sie heute damit umgehen:

Anwender mit Endo-Exo Beinprothese

 

1) EUGEN was war der Grund für deine Amputation und seit wann bist du amputiert?

Im Juli 2013 wollte ich Betonstufen mal kurz wegräumen, die ich zum Reinigen auf Böcke gelegt hatte. Dabei bin ich wohl gestolpert und die Stufen sind auf mein rechtes Bein gefallen. Offener Femurbruch, offener Schienbeinbruch, kaputtes Sprunggelenk und große Abschürfungen am Oberschenkel waren die Folge. Die Ärzte sagten mir es gibt eine 50/50 Chance, das Bein zu erhalten.

Nachdem ich schon einige OPs hinter mir hatte und mich ein ebenfalls Oberschenkelamputierter besucht hatte, habe ich mich in Abstimmung mit den Ärzten zur Amputation entschieden. Gefühlsmäßig existierte mein rechtes Bein nur noch bis zum Oberschenkel. Im Rest des Beines hatte ich keine Gefühle mehr. Ich wollte so schnell wie möglich wieder aktiv sein, zurück in mein Leben und zurück in meinen Beruf kommen. Im August 2013 wurde mein rechtes Bein amputiert.

2) Was ist die größte Veränderung für dich mit der Amputation gewesen?

Von Anfang an bin ich auf meine Mitmenschen offen zugegangen und habe mich so verhalten, wie sie es von mir auch vor der Amputation gewohnt gewesen sind. Ich glaube fast, dass es für die Menschen um mich herum mehr Veränderung war als für mich. Bis Dezember 2013 hatte ich noch keine Prothese.

Da meine Familie und ich im 1. OG gewohnt haben, war es am Anfang eine Herausforderung die Treppe hoch und auch runter zu kommen. Aber auch das hat dann geklappt. Dann bekam ich meine erste Prothese. Ich dachte, das bekommst Du nie hin.

Aber jeder Tag brachte Erfolge. Ich bin wieder voll in meinem Beruf eingestiegen. Als Dozent und Trainer für Anwendungssoftware bin ich die Hälfte der Woche oft in Schulungen oder stehe vor den Studierenden und halte Vorlesungen. Am Anfang sahen mich die Kunden und auch die Studierenden auch öfter ohne Prothese. Der Grund dafür war, dass ich mit der schaftgeführten Prothese Probleme bekommen habe. Dadurch bin ich zu Hause fast nur mit Gehstützen unterwegs gewesen.

3) Wie kam es zur Entscheidung die EndoExo-Versorgung machen zu lassen?

Seit längerer Zeit hatte ich mich damals auch schon mit der Möglichkeit einer EndoExo-Femurprothese (EEFP) beschäftigt. Aber auch meist gleich wieder verworfen. So ein Dauerpiercing, welches da dann immer aus dem Stumpf herausschaut – nein, sowas wollte ich nicht. Und dann die Infektionsgefahr bei sowas – bloß nicht.

Ich war wohl einer der größten Gegner einer EEFP.

Das änderte sich als eine sehr gute Freundin auf eine EEFP umgestiegen ist. Ich habe sie dann mit Fragen gelöchert. Wie sieht das aus? Wie ist das Gefühl? Hast du Schmerzen? Und so weiter. Sie hat mir alles gut erklärt und auch gezeigt. Weiterlesen „Amputees erzählen: Ist Endo-Exo Versorgung die Lösung?“

Perspektivenwechel mit Angelika Trabert

Angelika Trabert mit Pferd

Über Social Media bin ich auf eine weitere Powerfrau aufmerksam geworden und verfolge seitdem fleissig ihre Auftritte als erfolgreiche Dressurreiterin, ihr ehrenamtliches Engagement als Ärztin in Westafrika, als Repräsentantin der deutschen Parasports für die olympischen Spiele 2020 in Tokio und vieles mehr. Dabei rückt die Tatsache, dass Angelika ohne Beine unterwegs ist absolut in den Hintergrund.

Ich freue mich sehr, dass sie sich bereiterklärt hat beim Perspektivenwechsel teilzunehmen und viele spannende Einblicke in ihr Leben zu geben:

1) Was ist der Hintergrund, dass du auf Hilfsmittel angewiesen bist?

Ich wurde 1967 geboren und irgendwie kam der Bausatz unvollständig an, ohne Beine. Ich war vom Umtausch ausgeschlossen und so bereitete ich meinen Eltern sicherlich am Anfang einiges an Kopfzerbrechen und Sorgen. Wussten sie doch nicht inwiefern ich selbständig werden würde und wie es mit einer Ausbildung oder aber auch mit einem Studium und überhaupt der Schule klappen würde.

2) Was war die größte Herausforderung für dich?

Für mich war es das Normalste der Welt, zumindest als Kind . Ich habe alles gemacht was ich machen wollte und zum Glück habe und hatte ich Eltern, genauso wie Verwandte die mich immer, wo sie nur konnten, gefördert und gefordert haben. Dies ist sicherlich eine der wichtigsten Voraussetzungen um nachher ein selbständiger Mensch zu werden.

In der Pubertät wurde es dann für mich schwieriger , denn Einiges konnte ich nicht genau so mitmachen wie z. B. tanzen gehen oder auch Skifahren, zumindest dachte ich das damals! Mein Vater hat mir zum wiederholten Male gezeigt, dass das nicht stimmt in dem er so lange herum telefoniert hat, bis er eine Möglichkeit für mich gefunden hatte. Der Parasport war noch in den Kinderschuhen und wir waren sehr glücklich in Tübingen jemanden zu finden, der uns einen umgebauten Mono Ski , Marke Eigenbau, auslieh. Mit ihm ging es nach Zell am See, wo mir ein Kriegsveteran, beidseits Oberschenkelexartikuliert, das Skifahren beibrachte .

Wieder einmal war eigentlich das allergrößte Problem die Unflexibilität der Menschen ohne Handicap, die sich dies einfach nicht vorstellen konnten und mich deshalb lieber erst einmal gar nicht mit dem Lift mitnehmen wollten . Der Beharrlichkeit meines Vaters war es damals zu verdanken, dass dies letztendlich doch glückte und ich zu einem recht ordentlichen Skifahrer wurde.

Weiterlesen „Perspektivenwechel mit Angelika Trabert“

Stiftung Red Line bietet Hilfe für Amputees!

Handprothese

Über meinen Blog hat mich eine Anfrage erreicht, welche ich gern mit euch teilen möchte, vielleicht kann Jemand von euch davon profitieren!

Die privat finanzierte Stiftung RED LINE wurde gegründet, um Patienten nach einem Gliedmassenverlust wieder zurück zu Bewegung und Mobilität zu verhelfen. Nebst körperlicher und psychischer Belastung, kann eine Amputation auch finanzielle Schwierigkeiten nach sich ziehen. Die Stiftung möchte die Betroffenen unterstützen, mit diesen Problemen umzugehen und ihnen dabei helfen, in ein möglichst normales Leben zurückzukehren.

Mission

Die Mission von RED LINE ist den Menschen, die obere oder untere Gliedmaße(-n) verloren haben, zu helfen, um das Lebensniveau zu erhöhen und die Mobilität wiederzukriegen.
Der Zweck der Foundation ist Menschen mit Amputationen im Prozess der Rehabilitation und Prothetik zu unterstützen.
Im Bereich der Prothetik werden grosse Fortschritte gemacht und moderne Technologien ermöglichen es, die verlorene Mobilität weitgehend zurückzuerlangen. Leider kann sich nicht jeder Patient teure innovative Prothesen und eine hochwertige medizinische Versorgung leisten- hier kann RED LINE helfen! Die Stiftung versucht den betroffenen Patienten die effektivsten Massnahmen anzubieten, um sie wieder in ein möglichst normales Leben zurückzuführen.

WIE KÖNNEN WIR HELFEN

Die Prothesenversorgung muss auf den individuellen Amputationsfall abgestimmt sein. Medizinische Experten stehen den Patienten mit eingeschränkter Mobilität in allen Phasen der Prothesenversorgung zur Seite. Die Stiftung arbeitet mit den besten europäischen Kliniken und den weltweit führenden Herstellern von prothetischen und orthopädischen Produkten zusammen. Sie erstellen für jeden Patienten einen individuellen Rehabilitationsplan. RED LINE hilft bestmöglichst dabei, die verlorene Mobilität weitgehend zurückzuerlangen.
Die Stiftung ist in der Schweiz ansässig, unterstützt aber auch Menschen in Deutschland.
Solltet ihr Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder ihr kennt Jemand der Unterstützung benötigt, dann nehmt gerne direkt Kontakt auf:
Claridenstrasse 25
8002 Zürich
+41 79 925 4600
info@redlinefoundation.ch

Mein Podcast-Talk in der Prothesengemeinschaft!

Perspektivenwechsel mit Prothesen

Hallo liebe Amputees und Zweibeiner,

erst einmal möchte ich mich bei euch bedanken, dass ihr so fleißig meinen Blog lest, mich unterstützt und möchte diejenigen herzlich willkommen heißen die neu dazugekommen sind.

Einige von euch sind sicher durch APT und die Prothesengemeinschaft auf mich aufmerksam geworden. Ende letzten Jahres durfte ich meine Geschichte und wie ich zum Projekt „Peers im Krankenhaus“ gekommen bin, in einer Podcastfolge erzählen.

Ich gebe hier einige sehr persönliche Einblicke wie es mir damals nach meiner eigenen Amputation ging, was mir geholfen hat und warum mir mein Ehrenamt so wichtig ist. Über meinen Blog hinaus versuche ich das PiK-Projekt so bekannt wie möglich zu machen, um es für viele Patienten zugänglich zu machen. Daher habe ich die Anfrage natürlich gerne angenommen und darüber erzählt in der Prothesengemeinschaft.

Wer noch nicht in den Genuss gekommen ist, mich live kennen zulernen, der kann hier zumindest meine bezaubernde Stimme und meine Lache live hören 😉 Klickt euch bei der Prothesengemeinschaft rein und bringt bisschen Zeit mit- das Gespräch dauert etwas länger 🙂

Ihr kennt die Prothesengemeinschaft noch nicht? Dann findet ihr nachfolgend den Link zur Anmeldung:

https://mitglieder.prothesen-gemeinschaft.de/

Und hier gehts direkt zum Interview:

https://mitglieder.prothesen-gemeinschaft.de/prothesen-talk

Ihr könnt euch die Prothesengemeinschaft auch als App auf euer Handy laden, denn neben den Prothesentalks gibt es hier auch regelmäßig Lifehacks für Amputees, Fitnessübungen, ein Forum in dem Fragen für den Prothesenalltag gestellt werden können, ihr findet aktuelle Veranstaltungen und auch die Verlinkung zu meinem Blog.

An dieser Stelle möchte ich mich auch nochmal bei Marwig von APT bedanken für das nette Gespräch! Die Zeit verging echt wie im Flug und ich war ganz erstaunt, als ich gesehen habe wie lang wir aufgezeichnet haben. Denke das ist ein gutes Zeichen 🙂

Gerne teilen, liken, kommentieren- ihr wisst ja wie`s läuft! 😉

Eure

Daniela CarbonEla

#gemeinsamweitergehen
#deutschlandgehtgemeinsamweiter
#ProthesenGemeinschaft
#gmnsm #amputee #orthopaedic
#aptprothesen #apt
#prosthetics #prothese
#prothesen #handicap #orthopädietechnik

Perspektivenwechsel mit Michael Schmid

Amputierter Anwender mit Handbike

Der letzte Perspektivenwechsel für 2019 und damit auch meinen letzten Blogbeitrag für dieses Jahr, gibt es heute für euch. In der Vorweihnachtszeit wird auf viele soziale Projekte aufmerksam gemacht und ich möchte euch heute über eine tolle Aktion informieren, welche ihr unterstützen könnt.

Welches herausforderndes Ziel sich Michael Schmid für nächstes Jahr gesetzt hat und wie ihr einen Beitrag dazu leisten könnt, erfahrt ihr nachfolgend:

1) Was war der Grund für deine Amputation und seit wann bist du amputiert?

1998 hatte ich einen schweren Autounfall, bei der ersten Operation kam es zu Komplikationen, welche eine sehr schwere Infektion im linken Knie zur Folge hatten. Über 10 Jahre brach diese immer wieder aus und es wurde in über 70 OPs versucht das Bein zu erhalten, 2008 musste ich dann nach 2 Jahren Krankenhausaufenthalt amputiert werden.

2) Was ist die größte Veränderung für dich mit der Amputation gewesen?

Weiterlesen „Perspektivenwechsel mit Michael Schmid“

Blogs, youtuber & Podcasts die Amputees kennen sollten!

Amputees auf Social media

Es gibt sie!

Kennst du sie schon?

Ernährung, Fitness, Beauty dazu gibt es unzählige von Accounts. Wenn wir auf das Thema Amputation und Prothesen schauen, dann muss man schon mehr suchen, um passende Quellen zu finden.

Jeder hat seine ganz eigene Art mit seiner Geschichte umzugehen und sie zu erzählen. Die einen berichten über ihre täglichen Herausforderungen und Erlebnisse, auch abseits von Amputation. Andere nehmen uns mit von den ersten Schritten mit Prothese, dazugehörige Rückschläge und wie sie damit umgehen. Den ein oder anderen kennt ihr wahrscheinlich schon, aber vielleicht sind auch ein paar neue Quellen für euch dabei.

Oder vielleicht habe ich in euren Augen Jemand wichtigen vergessen!?! Dann schreibt mir gerne oder kommentiert unter dem Blogbeitrag, wer es unbedingt noch verdient hat hier aufgeführt zu werden- ich lass mich gerne aufschlauen 😉

Nachfolgend habe ich für euch die interessantesten Seiten verlinkt:

Amputee Blogs

„Ich bin frey“

– Dr. Thomas Frey ist Sportler auf einem Bein und ohne Prothese.

„Das Leben mit Handicap“

– Lisa Scher ist ein lebensfroher Mensch mit einem Handicap, der anderen Menschen Mut machen möchte.

„Traum vom Laufen“

– Maria Tietze ist Leistungssportlerin beim TSV Bayer 04 Leverkusen und gehört zum Team Deutschland Paralympics.

„Entwicklung macht lebendig“ 

Jochen Reinert nutzt seine Erfahrungen nach der Amputation, um Andere in deren Persönlichkeitsentwicklung zu unterstützen.

„Einachser on tour“

– Eric ist leidenschaftlicher Motorradfahrer und nimmt die Leser mit auf seine Reisen.

„The Active Amputee“

– Björn Esser berichtet über seine Reisen und Aktivitäten mit Prothese.

„Ampulife“

– Karl Feichtinger verlor mit 23 Jahren sein Bein wegen Knochenkrebs.

Dontdisableyourspirit“

– Kelsey Koch zeigt wie man sich mit Prothese und Yoga fit hält.

Amputee Youtuber

Tom Native 

 

Kaitlyn Dobrow

 

Mein Bein und Ich

Amputee Podcasts

Prothesengemeinschaft (ist von apt Orthopädietechnik und gibt es auch als App)

Klickt euch doch mal durch die Seiten, vielleicht ist das ein oder andere Interessante für euch dabei. Denke damit seid ihr jetzt erstmal bis Weihnachten beschäftigt 😉

Freue mich wie immer über euer Feedback!!